Homöopathie

Hahnemann in Stötteritz


Aus Lockwitz kommend übersiedelte der mittlerweile vierfache Familienvater im September 1789  nach Stötteritz. Am 4.4 1790 wurde hier sein fünftes Kind geboren, Karoline. Seinem fast dreijährigen Aufenthalt in Stötteritz war eine fruchtbare Schaffensperiode. 8 Übersetzungen entstanden in dieser relativ kurzen Zeit, sowie einige eigen verfasste Arbeiten. Darunter die vollständige Beschreibung des nach ihm benannten „auflösenden Quecksilbers“ (Mercurius solubilis Hahnemanni), welche in seiner vorhomöopathischen Zeit zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten empfohlen wird. Eine der Übersetzungsarbeiten war die zweibändige Arzneimittelehre des schottischen Pharmakologen William Cullen. Diese Arbeit veranlasste Hahnemann zu dem berühmten Chinarinden-Versuch, der ihn auf die Spur des „Ähnlichkeitsgesetzes (Ähnliches soll mit Ähnlichem behandelt werden) brachte. Durch seine zahlreichen Publikationen  genoß Hahnemann schon Anerkennung. So wurde er 1791 zum Mitglied der Mainzer Akademie der nützlichen Wissenschaften ernannt. Im Januar 1792 brach die Familie Hahnemann auf Richtung Gotha. 



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